Erneuter Glaubens-, Lebens- und Beichtparcours der Firmlinge:Der Beichtparcours hinterließ tiefe Eindrücke

Etwas mehr als 70 Firmlinge beschäftigten sich intensiv mit dem Glauben

Zu einem Lebens-, Glaubens- und Beichtparcours waren die jungen Leute der Pfarreien St. Maria Kaisersesch und Heilige Elisabeth zwischen Endert und Üß (ehemals Pfarreiengemeinschaft Ulmen) eingeladen, die in wenigen Wochen in mehreren Gottesdiensten das Sakrament der Heiligen Firmung gespendet bekommen werden. Und etwas mehr als 70 Jugendliche – und hinzu kamen auch einige Eltern – nahmen die Gelegenheit wahr, dabei zum Teil recht intensive und tiefgehende Glaubenseindrücke zu sammeln.
Nach einer jeweils kurzen Einführung machten sich die jungen Menschen einzeln oder in kleinen Gruppen in der Lutzerather Pfarrkirche auf den Weg durch insgesamt sechs vorbereitete Stationen, die sie anhand eines ihnen vorher ausgehändigten Begleitheftes in beliebiger Reihenfolge durchlaufen konnten. Ob es darum ging, auf einem Laptop einen Liebesbrief Gottes anzuschauen und abzulesen oder ob sie an einer aufgebauten Klage- und Gebetsmauer das aufschreiben sollten, was sie in ihrem bisherigen Leben bedrückt hat und dabei ein Licht der Hoffnung zu entzünden oder an anderen Stationen noch andere Glaubenserfahrungen zu machen.
All das endete für die Teilnehmer/innen an der siebten Station in einem Seelsorge- oder Beichtgespräch, für das mehrere Seelsorger*innen der beiden Pfarreien zur Verfügung standen und viele der jungen Menschen haben am Ende des Parcours die Gelegenheit zu oft tiefgehenden und emotionalen Gesprächen genutzt.
„Dieses Erlebnis des Glaubens war für uns eine wichtige Erfahrung auf unserem Weg der Firmvorbereitung und für unser Leben. Was wir heute hier erfahren und teilen konnten, hat uns geholfen, Gott und dem Glauben etwas näher zu kommen sowie uns selbst besser kennenzulernen. Zudem konnten wir feststellen und erkennen, dass wir in unserem Leben nicht immer alles richtig machen,“ erkannten die jungen Menschen am Ende des Parcours sehr oft. Und diese Erfahrungen konnten auch die Eltern bestätigten, wenn sie die Jugendlichen begleiteten und sich die Zeit nahmen, den Parcours ebenfalls zu durchlaufen.
