Firmlinge halfen Schwestern im Karmel Waldfrieden


REGION. Rund 35 junge Menschen aus der Pfarrei Heilige Elisabeth zwischen Endert und Üß haben sich in den vergangenen Wochen intensiv auf die Spendung des Heiligen Sakramentes der Firmung vorbereitet. Neben einem breiten Angebot von verschiedenen Gottesdiensten und einer dazu gehörenden Fußwallfahrt zum Kloster Maria Martental, an denen sie gemeinsam mit den Firmlingen aus dem zum Pastoralen Raum Kaisersesch gehörenden Pfarrei St. Maria Kaisersesch und St. Castor und Gefährten Treis-Karden teilgenommen haben, hatten sie die Möglichkeit, sich mit der Teilnehme an unterschiedlichen sozialen Projekten auf die Firmung vorzubereiten.
20 Jugendliche haben sich in 3 kleineren Gruppen unter der Leitung von Reinhard Roden aus Alflen zusammengetan, um den Schwestern im Karmel Waldfrieden in Auderath zu helfen, deren Klostergarten und den umgrenzenden Außenbereich „winterfest“ zu machen. So räumten sie Brennholz in einen Schuppen, ernteten Äpfel von den Bäumen und kehrten das heruntergefallene Laub zusammen und entfernten Unkraut von den Wegen. Weiterhin standen Aufgaben wie das Heckenschneiden, das Häckseln der abgeschnittenen Äste und Zweige sowie der Rückschnitt von Blumen, das Winterfestmachen der Sitzbänke und das Streichen von einigen Holztüren auf dem Programm, dass die jungen Leute in den drei Etappen gemeinsam mit zwei Schwestern von Karmel übernahmen. Sowohl bei diesen „Arbeitseinsätzen“ als auch bei dem jeweils abschließenden gemeinsamen Mittagessen hatten die Jugendlichen ausreichend Gelegenheit, sich mit den Karmelitinnen über den christlichen Glauben auszutauschen.
Darüber hinaus sammelten andere Gruppen von Firmlingen in Ulmen und Kaisersesch an verschiedenen Supermärkten und Drogerien für die Tafeln in Cochem und Daun. Dabei kamen auch einige Geldspenden zusammen, die für Einkäufe von weiteren Lebensmitteln genutzt wurden, um auch damit die Tafeln bei ihrer wichtigen Arbeit zu unterstützen.
In einem anderen Projekt besuchten einige Firmlinge ein Hospiz in Trier und machten dort viele Erfahrungen bei dem Dienst der christlichen Nächstenliebe für die Menschen, die am Ende ihres Lebensweges angekommen sind. Ein Mitarbeiter dieses Hospizes führte sie durch das Haus und zeigte ihnen, wie die Menschen im Sterben begleitet, betreut und versorgt werden. Das dort Erlebte und die dabei gemachten Erfahrungen hinterließen viele tiefgehende Eindrücke bei den Firmlingen für ihr weiteres Leben.
Wilfried Puth
